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CV Hillebrand Günter

HILLEBRAND Günter, Dipl.-Ing. Dr. techn.
Geschäftsführer, Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH, Seibersdorf
Ingenieursausbildung, Höhere Technische Lehranstalt
Diplomingenieurausbildung, Technische Universität Wien
Promotion Doktor der Technischen Wissenschaften, Technische Universität Wien
1987-2003 Leitende Funktion, Bereichsleiter Technologie Consulting, Nukleare Dienste in Austrian Research Centers GmbH - ARC
1996-2003 Prokurist und Vertreter der Geschäftsführung der ARC
seit 2003 Geschäftsführer der Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH
Organisator der Alpbacher Technologiegespräche
Generalsekretär der Gesellschaft zur Förderung der Forschung (GFF)
Lektor Fachhochschule Eisenstadt und Technische Universität Wien
Auszeichnungen
Verleihung des Berufstitels "Professor" durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Bundesauszeichnung (Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse) für Verdienste um die angewandte Forschung in Österreich
Publikationen
Forschungsmarketing, Forschungsmanagement, Technologietransfer, Evaluierung und Benchmarking, etc.
Mitglied des Rats des Europäischen Forums Alpbach
Veröffentlichungen von Prof. Dipl. Ing. Dr. Günter Hillebrand:
Die bereitgestellte Liste der Veröffentlichungen lassen sich im Wesentlichen in vier große Themenbereiche gliedern:
- Forschungsmanagement und Forschungsorganisation
- Marketingorientierung von Forschungseinrichtungen
- Ökonomische Wirkung von Forschungsinvestitionen
- Benchmark-Analysen zur Strategiefestlegung
Themenkreis 1. Forschungsmanagement und Forschungsorganisation
In diesem Themenbereich handelt es sich hauptsächlich um Auftragsarbeiten für Dritte oder um Ergebnisse von Arbeiten im Rahmen einer Projektteamfunktion.
Beispiele dafür sind:
Die Studie „Technologieparks, Gründerzentren, Wissenschaftsparks“, 1985, die bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Entstehens derartiger Einrichtungen erstellt wurde.
Ein weiteres Beispiel stellt die Studie „Kooperationsbereitschaft von Jungunternehmern mit wissenschaftlichen Einrichtungen“ dar, die ebenfalls als Auftragsarbeit und mit Koautoren erstellt wurde.
Weitere Veröffentlichungen beinhalten „Strategische Allianzen und Netzwerke für Kooperationen von Forschungseinrichtungen“, siehe Vortrag ISC-Forum in Neuchâtel, 1994 und Den Haag, 1996.
Zu diesem Themenkreis zählen auch die Vorlesungen „Innovationsmanagement“ an der Fachhochschule Eisenstadt ab 1997 und „Change Management“ an der Fachhochschule Eisenstadt ab 2000.
Weitere Auftragsarbeiten betrafen die EU-Programmevaluationen (1991), die ÖBB-Reorganisation im Rahmen eines großen Reorganisationsteams (1993), ein Konzept zum internationalen Großforschungsprojekt EURO-CRYST (1994), das Ergebnis einer Projekt-teamarbeit über Qualitätssicherung für höhere Schulen, die Auftragsarbeit „EU-Schwerpunktthemen für die ÖBB (1996), die Begleituntersuchung zum „help-gv“ im Auftrag des BMF (1999) und ein Integrationskonzept „Österreichischer Bibliothekenverbund“, ebenfalls als Auftragsarbeit 1999.
Themenkreis 2: Marketingorientierung von Forschungseinrichtungen
Die Veröffentlichen beziehen sich hier direkt auf das Marketing- und Akzeptanzverhalten in Forschungseinrichtungen und basieren zum Teil auf Auftragsarbeiten des zuständigen Ressorts.
Beispiele dafür sind:
„HighTech Marketing“, eine Auftragsarbeit über HighTech und Mittelstand mit dem Thema „Informations- und Marketingverhalten von Klein- und Mittelbetrieben“ (1988) sowie die Präsentation der Ergebnisse dieser Studie im Rahmen eines Schweizer IHB-Kolloquiums (1989).
In diesem Zusammenhang ist auch die Thematik „Lösung von Akzeptanzproblemen als umfassende Kommunikationsaufgabe beim Wissenstransfer“ in Verbindung mit der Rolle des Forschungsmarketing am Beispiel Seibersdorf (1998) zu erwähnen.
Die Veröffentlichung „Marketing“ für die Wissenschaft“ wurde im Rahmen eines Vortrags im zuständigen Ressort 1990 vorgetragen.
Nach Erstellung eines Seibersdorf-spezifischen Marketingkonzeptes mit Koautoren wurde dieses im Rahmen zahlreicher Vorträge, insbesondere im Rahmen des ISC-Forums im Arbeitskreis „Marketing for Research and Development“ präsentiert.
Beispiele für derartige Veröffentlichungen und Vorträge sind: Zurzach (1989), Karlsruhe (1990), Universität Debrecen (1991), ISC-Forum Brüssel (1991), Kopenhagen (1991) und Visegrád (1994).
Wie im Rahmen der unter Themenkreis 4 dargelegten Veröffentlichungen über Vergleiche von Forschungszentren gezeigt wurde, haben sich vergleichbare europäische Forschungseinrichtungen erst relativ spät mit dem Thema „Marketing für Forschung und Entwicklung“ befasst, sodass die vorangestellten Arbeiten durchaus als Referenzwerke für einige angewandte Forschungszentren in Europa dienen konnten.
Themenkreis 3 „Ökonomische Wirkung von Forschungsinvestitionen“
Dieser Themenkreis beschäftigt sich hauptsächlich mit Kosten-/Nutzenüberlegungen im Zusammenhang mit getätigten Forschungsinvestitionen, insbesondere wurden international zugängliche Methoden der Forschungsevaluation hinsichtlich der ökonomischen Wirkung eingesetzter Forschungsmittel überprüft und miteinander verglichen.
Beispiele zu diesem Themenkreis sind:
„Kosten-/Nutzenüberlegungen im Zusammenhang mit dem Qualitätsmanagement von Forschungseinrichtungen“ (1994), „Die kommerzkelle Abwicklung von Forschungsprojekten“ (1995), „Die ökonomische Wirkung eingesetzter Forschungsinvestitionen – ein internationaler Vergleich von Evaluierungsstudien“ (Metastudie, 1996) sowie zahlreiche Vorträge zu diesem Thema, wie z.B. Espoo Helsinki (1995), Heidelberg (1996), Berlin (1996), Brüssel (1997).
Weiters wurde im Auftrag des Bundes die vom Bund eingesetzten Auftrags- und Forschungs-förderungs¬mittel in Bezug auf ihre Verwertungseffekte und ihre Wirtschafts¬bezogenheit untersucht. Das Ergebnis dieser im Rahmen der Gesellschaft zur Förderung der Forschung – GFF durchgeführten Untersuchung (Hillebrand, Blecha, Hochgerner) ist in Buchform (1998) erschienen.
Themenkreis 4 „Benchmark-Analysen zur Strategiefestlegung“
In diesem Themenkreis wurden vor allem europäische Vergleich von angewandten Forschungseinrichtungen, aber auch von anderen Organisationen durchgeführt. Diese seit 1988 durchgeführten Studien, z.B. für Seibersdorf, FHG/Deutschland, TNO/Niederlande, VTT/Finnland, etc. haben anhand definierter strategischer Kennziffern jeweils die Positionierung der eigenen Einrichtung ermöglicht. Für einzelne Erhebungsinhalte, wie Aufbauorganisation, Tätigkeitsprofile, Finanzierungsstrukturen, Marktzugang, etc. wurden spezifische Kriterien entworfen, aus denen sich die erwähnten strategischen Kennziffern ableiten lassen. Insgesamt wurden vier derartige groß angelegte Studien im Zeitraum 1988 bis 2001 über 16 europäische Forschungseinrichtungen durchgeführt. Die vorliegenden Studien mit ihren umfangreichen Erhebungen stellen eine Fülle von Informationen, Best Practice Modellen und Benchmarks der einzelnen Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Die Zusammenschau aller dieser Ergebnisse gibt ein realistisches Bild der europäischen angewandten Forschungseinrichtungen und erleichtert diesen ihre zukünftige Positionierung. Für zahlreiche europäische Forschungseinrichtungen dienten die Ergebnisse dieser Arbeiten daher zur Absicherung der eigenen strategischen Ausrichtung.
Drei weitere Auftragsarbeiten, nach gleicher Methodik durchgeführt, betrafen eine Untersuchung für die Telekom Austria zum Thema „Analyse der Erfolgspotenziale der europäischen Telekom-Inustrie“, ein Benchmark-Vergleich der Vertriebsstrategien (2001) sowie die „Analyse der Innovationspotenziale zentraleuropäischer Länder“ (2001), die im Rahmen seiner GFF-Funktion und im Rahmen eines Projektteams durchgeführt wurde. Diese Studie wurde ebenfalls in Buchform aufgelegt (2001). Eine entsprechende Neuauflage der Innovationspotenziale der Balkanländer ist derzeit im Rahmen seiner GFF-Funktion in Ausarbeitung.
Zahlreiche Vorträge zu den Ergebnissen dieser Studien sind aus der „Liste der Vorträge“ zu entnehmen.
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