Verbrennungsanlage

Die Verbrennungsanlage (VA), die im Durchschnitt für 3-4 Monate pro Jahr betrieben wird, besteht im Wesentlichen aus dem Schachtofen mit einem maximalen Materialdurchsatz von ca. 40kg/h und den dazugehörigen Infrastruktureinrichtungen wie Gasbrenner, Rauchgasleitungen, Nachbrennkammer und vierstufiger Rauchgasreinigung bestehend aus Heißgasfilter, Rauchgaswäscher, Dioxinfilter und Absolutfilter.

 

 

Beschickung der Verbrennungsanlage

Im Kamin befindet sich neben Messeinrichtungen für die chemischen Parameter des Abgases auch eine radiologische Abgasüberwachung, die erhöhte Werte an Radioaktivität sofort detektieren und einen entsprechenden Alarm auslösen würde.

 

Im Gebäudekomplex der VA befinden sich auch ein Konustrockner zum Trocknen von radioaktiven Schlämmen (er wird beispielsweise zur Behandlung der in der Wasserreinigung anfallenden Schlämme eingesetzt) sowie eine sog "Sortierbox", in der radioaktiver Abfall zerlegt, zerkleinert, dekontaminiert und für die weitere Konditionierung vorbereitet werden kann. In dieser Anlage kann auch heikler und (insbesondere mit Alpha-Strahlern) höher kontaminierter radioaktiver Abfall bearbeitet werden.