Nuclear Engineering Seibersdorf

Sicherheit für unsere Zukunft - gebündelte Kompetenz in der Nukleartechnik

Die Hauptaufgaben der Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH (NES), welche im Auftrag der Republik Österreich durchgeführt werden, liegen in der Sammlung, Aufarbeitung, Konditionierung und Lagerung radioaktiver Abfälle und der Dekontaminierung von Anlagen und Laboratorien aus 45 Jahren Forschung und Entwicklung am Standort Seibersdorf sowie dem Betrieb des Heißzellenlaboratoriums (HZL).

Gemäß einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der Republik Österreich, der Gemeinde Seibersdorf und Nuclear Engineering Seibersdorf GmbH (NES), verpflichtet sich NES, allen in Österreich anfallenden radioaktiven Abfall zu sammeln, zu konditionieren und - bis zur Verbringung in ein noch zu bestimmendes Endlager - zu lagern.

Die nuklearen Tätigkeiten der AIT-Gruppe (AIT) wurden im Zuge der Neuausrichtung des Konzerns in die NES als eigene Gesellschaft ausgegliedert.

In der Erfüllung ihrer vom Gesetz und vom Umweltministerium übertragenen Aufgaben und auf Basis langfristiger Verträge mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) garantiert NES den höchsten Stand an Sicherheit und die neuesten technischen Standards.

Gemäß der EU-Richtlinie 2011/70 und der Allgemeinen Strahlenschutzverordnung (AllgStrSchV) §79d betreibt NES ein Integriertes Management System (IMS). Das IMS beinhaltet neben dem Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001) auch ein Umweltmanagementsystem (ISO 14001) und ein Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz Managementsystem (OHSAS 18001).

 

Internationale Zusammenarbeit

Grenzüberschreitende Kooperationen dienen dazu, die Konditionierung radioaktiver Abfälle und die Dekommissionierung kerntechnischer Anlagen nach internationalen Standards durchzuführen und um Lösungen zur Endlagerfrage vorzubereiten. Zum Aufbau und zur Absicherung der nukleartechnischen Expertisen existieren zahlreiche Kooperationen mit der IAEA, dem Atominstitut der TU Wien sowie mit ausländischen Zentren zur Handhabung radioaktiver Stoffe.

 

Internationaler Erfahrungsaustausch

Internationaler Erfahrungsaustausch dient der Sicherstellung des aktuellen Standes von Wissenschaft und Technik (Forderung aus dem Strahlenschutzgesetz).

Beispiele:

  • IAEA: Expertenentsendungen, Workshops und Tagungen, Mitarbeit bei Erstellung von Dokumenten, Richtlinien und Empfehlungen
  • EURATOM: Richtlinien und Sicherheitsnormen, Errichtung von Endlagern, Teilnahme an Konferenzen und Tagungen, Mitarbeit in diversen Arbeitskreisen
  • AFR: Arbeitsgemeinschaft für Betriebs- und Sicherheitsfragen an Forschungsreaktoren im Deutschen Atomforum
  • Arbeitskreis Stilllegung: Erfahrungen zur Dekommissionierung kerntechnischer Anlagen
  • EU: Dekommissionierungsinitiativen, regionale Endlagerkonzepte

 

NES Geschäftsführung

 

DI Roman Beyerknecht
Geschäftsführer
T: +43(0)50550-2660
F: +43(0)50550-2659
office(at)nes.at
 

Heinrich Seidl, MSc, MBA
Prokurist
T: +43(0)50550-3306
F: +43(0)50550-2659
office(at)nes.at

 

 

Barbara Dagott &
Magret Gossmann

Sekretariat der Geschäftsführung
T: +43(0)50550-2040
F: +43(0)50550-2659
office(at)nes.at